1911 bestellt die Gemeinde eine Kommission für den Bau eines neuen Schulhauses. Zwei Jahre später beschloss die Gemeindeversammlung den Schulkreis Mauensee zu belassen und oberhalb der Käserei einen Neubau zu planen. Der erste Weltkrieg machte dieses Vorhaben zunichte. 1928 wurde die Kommission wieder aktiv und ergänzt. Am 23. März 1931 entschied sich die Gemeindeversammlung für den heutigen Standort am damals noch offenen “Schürlibach”. Die feierliche Einweihung erfolgte an Pfingsten 1933. Die Bauabrechung schloss mit 4’500 Franken unter dem Kostenvoranschlag mit 98’168 Franken ab.
Das angefangene Schuljahr wurde noch als Gesamtschule zu Ende geführt. Auf Schulanfang 1934 wurde die Schule geteilt. Lehrer Friedrich Lustenberger, der ab 1922 erfolgreich die Gesamtschule führte, übernahm die Unterschule von der 1. bis 3. Klasse. Als neue Lehrkraft begann Robert Gut von Kaltbach die Lehrtätigkeit mit der 4. bis 6. Klasse, dazu im Winter noch die 7. Klasse.
Die schwierigen Verhältnisse an der Schule Kaltbach während der Zeit des Lehrermangels verlangten auch dort eine bessere Lösung. Gemeinderat, Schulpflege und eine spezielle Kommission gingen das Problem von Grund auf an und kamen 1971 zum Schluss, die Schule Kaltbach aufzuheben. Ein Schulbus sollte die Kinder nach Mauensee transportieren. Platz konnte notdürftig im Gemeindesaal beschafft werden. Als Übergangslösung wurde ein Schulpavillon mit zwei Klassenzimmern erstellt. Von Anfang an war klar, dass diese Lösung nicht eine definitive sein konnte. Die Schülerzahlen bewegten sich in dieser Zeit zwischen 80 und 90 Kindern.
Immer mehr kam nun auch der Wunsch der Bevölkerung nach einem grösseren Raum für gesellschaftliche Anlässe und einer Turnhalle für die Vereine auf.
Zudem mussten Schutzräume und ein Ortskommandoposten für den Zivilschutz erstellt werden. Die Feuerwehr benötigte mehr Platz für ihr Material. 1980 wurde eine erste Kommission zum Studium von Bedürfnis, Standort und Raumprogramm bestellt. Als Ergebnis konnte die Gemeindeversammlung am 3. Dezember 1982 den Standort bestimmen und den Landkauf tätigen. Zugleich wurde eine Baukommission mit neun Mitgliedern bestellt. Der Projektentscheid fiel am 8. Juli 1983. Am 3. März 1986 erfolgte der Spatenstich. Mit Beginn des Schuljahres 1987/88 konnten die Schüler in die neuen Räume einziehen. Durch die starke Zunahme der Schülerzahlen wurden bereits 1996 drei neue Klassenzimmer angebaut. Um für die Integrative Förderung einen Raum zu schaffen, wurde 1999 ein weiteres Zimmer in die bestehende Anlage eingebaut.